Fachbereich AWT (Berufsorientierung)

 


Am 05.02.2015 fand für Schülerinnen und Schüler des achten Jahrgangs das Projekt „Praktische Berufsweltorientierung“ im Forum der Oberschule Hohenkirchen statt. Gemeinsam mit dem Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) und sieben regionalen Betrieben konnten die Schülerinnen und Schüler einen Vormittag lang in verschiedene Berufe hineinschnuppern. An verschiedenen Stationen haben die Schülerinnen und Schüler berufstypische Tätigkeiten durchgeführt. Ausbildende Firmen aus der Region fanden sich mit Personal und Equipment in der Schule ein und stellten an beiden Tagen den Jugendlichen des 8. Oberschuljahrgangs verschiedene Berufsbilder vor. 

Ziel des Projekts ist es, den Jugendlichen durch praktische Übungen einen Einblick in die Vielfalt der (regionalen) Berufswelt zu verschaffen, persönliche Neigungen zu entdecken und die notwendigen Voraussetzungen für eine spätere Ausbildung zu erfahren.
Das Modul „Praktische Berufsweltorientierung“ ist nur eins von vielen Bausteinen im Rahmen

berufsorientierender Maßnahmen, die den Schulen von der Agentur für Arbeit in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium und dem Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) angeboten werden.

Beteiligte Firmen:
Gemeinde Wangerland
(Wirtschaft, Verwaltung); Premium Aerotec (Metall, Maschinenbau); Altes Zollhaus (Hotel- und Gaststätten-gewerbe); Volksbank (Wirtschaft, Verwaltung); Kindertagesstätte WiKi Südstern (Soziales, Pädagogik); Traumfänger GmbH Tagesförderstätte (Medizin, Pflege); Firma Düttmann Heizung Sanitär (Gebäudetechnik)

Die Oberschülerinnen und -schüler wurden von den Auszubildenden der Firmen angeleitet und informiert. In den großen Pausen konnten sich auch ältere Klassen einen Eindruck von dem Projekt verschaffen, bei den Firmen nach Möglichkeiten für ein Praktikum nachfragen, oder sich konkret über offene Ausbildungsplätze im nächsten Jahr unterhalten.

 

Ein Feedback gab es am Ende des Tages. Die Schülerinnen und Schüler waren darüber begeistert, dass sie an allen Stationen selbst aktiv werden durften und sich damit einen ersten intensiven Eindruck von den Berufsbildern verschaffen konnten.

Für das im kommenden Schuljahr anstehende Betriebspraktikum konnten sich unsere Jugendlichen Adressen und Ansprechpartner der Betriebe notieren.
Aufgrund des vielseitigen und interessanten Angebots, sowie der entspannten Atmosphäre, zeigte sich die Schulleitung sowie die begleitenden Lehrkräfte mit der Veranstaltung äußerst zufrieden.

Ein herzliches Dankeschön geht an unsere engagierte Berufseinstiegsbegleiterin Frau Schneider. In Berufsfragen ist sie stets ansprechbar und begleitet unsere Schülerinnen und Schüler im Berufsfindungsprozess. 


Frau Antje Brüggerhoff (Redakteurin der Nordwest Zeitung) dokumentierte in ihrem Artikel (NWZ, 06.02.2015, Berufe im Schnelldurchlauf - Vom Restaurant zur Bank: Betriebe zeigen Schülern ihre Arbeit) den Berufsfindungsprozess unserer Schülerinnen und Schüler sehr anschaulich:

Ganz schön ins Schwitzen kommt Celina F.: Eine dicke Karotte schrubbt die 14-Jährige und erkundigt sich bei Koch Christian Speckels vom „Alten Zollhaus“ in Horumersiel über seinen Beruf. „Die Arbeit macht Spaß, aber es ist körperlich ganz schön anstrengend“, erzählt Speckels. Zu Hause kocht Celina gerne, der Beruf kommt für sie aber eher nicht in Frage. „Trotzdem ist es interessant, was hier gemacht wird“, sagt sie. 

Auf einen Beruf aufmerksam geworden ist Dennis S.. Begeistert lässt er sich von Michael Kutsche und Daniel Folkers von der Volksbank erklären, wie man mit Aktien und Kursen arbeitet, woran man einen echten Geldschein erkennt und wie eigentlich die Kleiderordnung in der Bank aussieht „Ich hatte vorher nicht daran gedacht, aber jetzt könnte ich mir sogar vorstellen einmal dort zu arbeiten“, meint Dennis.

Erstaunt waren die Schüler über die Arbeit der Tagesförderstätte Traumfänger. Was sie bisher noch nicht wussten: Mit einer unglaublichen Geschicklichkeit arbeiten die Menschen in der Förderstätte. In aufwendiger Herstellung basteln sie Geschenkartikel.

Nun dürfen Nick P. und Nico H. einmal Hand anlegen: Gemeinsam schrauben sie in kleinste Metall- und Holzfiguren Löcher, um sie aufzuhängen. „Das geht nur zu zweit, hier lernt man auch das Zusammenarbeiten“, meint Leiterin Heike Höke.

Das Basteln macht den Jungs zwar Spaß, „aber irgendwie wünsche ich mir mehr zum Anpacken“, meint Rafael R. und geht zum Stand des Betriebes Düttmann für Heizung und Sanitär. Dort arbeitet er mit einem Rohrausschnitt aus Kupfer.

„Anpacken“ können die Schüler auch bei Marvin Wilken, er macht zurzeit eine Ausbildung bei Premium Aerotec als Industriemechaniker. „Mit verschiedenen Gewindeschneidern können die Kids hier alles ausprobieren“, erklärt er. 

Auf einem selbstgestalteten Plakat erklären die Auszubildenden der Gemeinde Wangerland Lena Baumann und Celina Klein ihre Arbeit und den Ausbildungsweg. „Es ist natürlich schwer, in so kurzer Zeit zu erzählen, was wir eigentlich machen“, sagen sie. Dennoch hören die Schüler aufmerksam zu. 

So auch am Stand der Kindertagesstätte WiKi Südstern. „Auch wenn die Schüler sich letztendlich nicht für diesen Berufsweg entscheiden, so ist es doch schön, wenn sie verstehen, was wir eigentlich in unserem Beruf machen“, meint Doris Bröcker von der Tagesstätte.

Quelle: (Berufe im Schnelldurchlauf - Vom Restaurant zur Bank: Betriebe zeigen Schülern ihre Arbeit, Antje Brüggerhoff, NWZ, 06.02.2015)


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