Fachbereich GEP

 


Heute am 22.01.2014 fahren wir, nämlich die Klassen 10aR und 10bR, nach Hannover in den niedersächsischen Landtag.
Um 07:40 Uhr fahren wir mit dem Bus in Hohenkirchen los und kommen um 11 Uhr in Hannover an. Nachdem wir freundlich empfangen werden, müssen wir zuerst unsere Taschen und Jacken abgeben und werden daraufhin in einen Raum begleitet, indem wir den Ablauf des Tages erfahren. Dort gucken wir uns auch einen Film über den Landtag an. Dieser vermittelt uns aufschlussreich alle wichtigen Dinge zum und über den Landtag. Wir erfahren unter anderem, dass der Landtag das Parlament des Landes ist und dort die Vertreter des Volkes (die Abgeordneten) für das Volk „sprechen“. Man könnte sagen: "Das Volk ist der Boss - und der Landtag sein Sprachrohr."
Die Gesetze, die für das Land Niedersachsen gelten, werden vom Landtag beschlossen. Zudem wählt der Landtag auch den Ministerpräsident oder die Ministerpräsidentin der Landesregierung und kontrolliert die Landesregierung bei dem, was sie tut.

Er achtet also darauf, dass die Gesetze, die er beschlossen hat, von der Regierung richtig angewendet werden. Derzeit besteht der niedersächsische Landtag aus 137 Abgeordneten, die von den Menschen, die in Niedersachsen wohnen und über 18 Jahre alt sind, gewählt werden. Die Abgeordneten werden in Niedersachsen für fünf Jahre gewählt. Die letzten Landtagswahlen fanden am 20. Januar 2013 statt.

 

In Kürze wird der Landtag umgebaut, da er sehr renovierungsbedürftig ist. Als der Film zu Ende ist, gehen wir in den Plenarsaal, besser gesagt auf die Besuchertribüne. Da jedoch „nur“ die Wahl eines Mitgliedes des Staatsgerichtshofs vollzogen wird, ist die Sitzung für uns nicht besonders spannend.
Anschließend stellen wir im Presseraum des Landtages, den Abgeordneten Ansgar Focke (CDU), Ina Korter (Grüne) und Olaf Lies (SPD) unsere im Vorfeld vorgefertigten Fragen und diskutierten mit ihnen darüber. Zum Jade-Weser-Port, zur Mole in Hooksiel, zur Renovierung der Landesstraßen usw. haben wir Fragen. Da uns diese Themen größtenteils auch selbst betreffen, sind wir natürlich bei jeder Frage auf die Antworten der Politiker gespannt. Unter anderem sprechen wir auch das Thema rund um Etzel an. Sie finden, dass solche Umweltverschmutzungen bestraft werden müssen und die Firmen zur Verantwortung gezogen werden müssen. Es sei aber problematisch, da gerade in solchen Fällen die Firmen keine Schadenszahlungen leisten können, weil sie kurz darauf Insolvenz anmelden müssen und sowieso „knapp bei Kasse sind“.
Zum Schluss stehen uns noch zwei Stunden zum Essen und zum Shoppen zur Verfügung, die wir gut nutzen. Das finden wir alle großartig. Gegen 16:00 Uhr fahren wir wieder zurück und kommen um ca. 19:00 Uhr wieder in Hohenkirchen an.